Beichte

Die Beichte – das Sakrament der Versöhnung

Die Beichte beinhaltet das Bekenntnis der Sünden, Buße und Versöhnung. Beichte und Buße klingen zunächst unangenehm, seine eigenen Sünden muss man eingestehen und die Verantwortung für seine Schuld übernehmen. Das Sakrament der Versöhnung zeigt,dass Gott sich von einem Menschen, der sich schuldig gemacht hat nicht abwendet, sondern ihm seine Vergebung anbietet.
Durch diese Vergebung, die der Beichtende durch den Priester von Gott selbst empfängt, bringt Versöhnung mit Gott, aber auch mit den Mitmenschen, mit der Kirche und der ganzen Schöpfung. Wer regelmäßig beichten geht, der weiß: Beichten heilt und befreit. Wer seine Schuld bereut und sie im Beichtraum vor Gott ausspricht, dem wird leicht ums Herz.

Zur Vergebung spricht der Priester in der Kraft Gottes die Worte: „Gott, der barmherzige Vater, hat durch den Tod und die Auferstehung seines Sohnes die Welt mit sich versöhnt und den Heiligen Geist gesandt zur Vergebung der Sünden. Durch den Dienst der Kirche schenke er dir Verzeihung und Frieden. So spreche ich dich los von deinen Sünden im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.“

Der Priester unterliegt dem sogenannten „Beichtgeheimnis“ und ist dadurch zu absolutem Stillschweigen verpflichtet.